Soldatinnen & Soldaten zeigen erneut Ihre Haltung gegen Extremismus und warum Kontinuität so wichtig ist
Wie schon zum Start im Februar 2021, lässt sich auch im zweiten Anlauf der privat inszenierten Kampagne sofort ein: „Wir stehen zusammen“ erkennen. Die einheitliche Bildsprache, der Polygon-Hintergrund der Bundeswehr, sowie die präzise Platzierung aller Teilnehmenden mittig im Bild. Das Schild ziert zunächst einen englischen Hashtag, darunter nochmals der Ursprungstitel der Kampagne in Deutsch.
#WeAgainstExtremism – Warum jetzt auch Englisch?
Diesmal ziert das Schild den englischen Schriftzug zuerst. Nach nur knapp 12 Monaten hat die Kampagne mittlerweile europäische Tragweite erreicht. Dadurch konnten sich zum Start der zweiten Runde weitaus mehr Personen anschließen, als noch zu Beginn. Unterstützung und Befürwortung kommt ebenfalls aus den Reihen der Polizei, Feuerwehr und weiteren öffentlichen Institutionen.

Bildnachweis: Deutscher Bundeswehrverband
Zurück auf Anfang – Oktober 2020
Angetrieben und inspiriert von medialer Durchschlagskraft oder vereinfacht ausgedrückt – von anhaltender Negativpresse gen Bundeswehr, schlossen sich bereits Ende 2020 mehrere Soldatinnen & Soldaten sowie Zivilangestellte zusammen. Die Zunahme von rechtsorientierter Stimmungsmache ist für Bundeswehrangehörige nur schwer zu ertragen.
Und auch mich trifft dieser Meinungsverstärker seitens der Medien sehr. Die vielen Jahre des Dienens, sie sind von großer Bedeutung und vor allem erfüllen sie einen Zweck: Man dient um zu dienen, dem eigenen Land, zum Schutze der Demokratie und für ein freies Leben.
Und so wurden erste Ideen, Projektabläufe und die einheitliche Bildsprache entworfen. Aus Skizzen wurden definierte Bilder & Videobotschaften. Der Hashtag #WirGegenExtremismus der Mittelpunkt der Kampagne. Alles steht auf Start.
Anfang 2021, endlich: #WirGegenExtremismus
Mit einer gut koordinierten Einspielung in die sozialen Medien, erlang die Kampagne sofort Aufmerksamkeit. Zurecht erhöhte sich die Schlagzahl rapide. Auch die zu diesem Zeitpunkt amtierende Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer sprach sich nahezu zeitgleich der Veröffentlichung für die Aktion der Soldatinnen & Soldaten sowie Zivilangehörigen aus.
Clubhouse, eine Audio App & weiteres Social Media Wunder
Denn zu keinem anderen Zeitpunkt im Jahr 2021 war es einfacher, sich in einem sozialen Raum, in diesem Fall: Clubhouse, zu treffen. Und so kam es hin und wieder vor, dass es möglich war, mit der Verteidigungsministerin in einen ungezwungen-spannenden Austausch zu gehen. Der Truppe und den Zivilangehörigen sehr nah gestimmt.
Viral gehen geht auch in Uniform
Die Aufmerksamkeit in den sozialen Medien stieg, in den Massenmedien hingegen nicht. Während nun mittlerweile mehrere hundert Teilnehmende gemeinsam eine Message verbreiten, fand die Aktion weiterhin kaum Anklang in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit. Die Initiatoren der umfangreich ausgearbeiteten Kampagne waren für Fragerunden, Interviews und Aufklärung bereit, konnten diese jedoch „nur“ ausschließlich in den sozialen Medien ausspielen.
Bundeswehr ist Gesellschaft
Eine Gesellschaft ist weder zivil, noch uniformiert, noch weiß oder schwarz. Alle sind eins, unabhängig der Hautfarbe, einer Uniform oder Herkunft. Die Akzeptanz hat sich bis zum heutigen Tag medial verschoben, und zwar immer weiter weg der Mitte.
Die zweite Kampagnen-Runde ist zügig angelaufen und bereits jetzt ist die neue Verteidigungsministerin, Christine Lambrecht, mit an Bord und zeigt Haltung. Ebenso der Deutsche Bundeswehrverband, welcher hier unermüdlich engagiert für und mit der Truppe für #WeAgainstExtremism einsteht.

Bildnachweis: Deutscher Bundeswehrverband
FAZIT:
Veränderung braucht Mut und ein paar wenige Menschen, die den ersten Schritt machen. Dieser wurde bereits gegangen und es folgen hoffentlich noch viele weitere. Denn für ein stimmiges gesellschaftliches Bild, braucht es viel mehr Akzeptanz und weniger Dysbalance in der Berichterstattung. Auch Gutes darf kommuniziert werden.
Wie kann ich an der Aktion teilnehmen?
Das Kampagnen-Schild HIER runterladen. Alle Soldatinnen & Soldaten (+Ehemalige), sowie Zivilangehörige können Ihr Bild bei folgender E-Mail einreichen: [email protected]
Presseanfragen, Fragen zur Kampagne oder Bilderstellung gerne an: Marcel Bohnert, Fabio Nilgen, Lena Pütz und Wiebke Hönicke. Mehr Informationen: https://www.wirgegenextremismus
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